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Nebenjob als Vollzeit-Mami 

 März 13, 2021

By  Danny

In der aktuellen Zeit ist es eine große Herausforderung als „Vollzeit-Mami“ deren Elterngeld ausgelaufen ist einen Nebenjob zu finden. Wir haben uns entschieden, dass die Kleine noch länger zu Hause bleiben darf. Sie ist momentan sehr anhänglich und wir haben einfach das Gefühl, dass es noch zu früh für sie ist in die Kita oder zur Tagesmutter zu gehen. Abgesehen davon möchte ich gerne mit der Kleinen viel gemeinsame Zeit verbringen, ihr die Welt erklären und sie noch ein gutes Stück auf ihrem Weg begleiten.

Ich habe mir außerdem überlegt, wie der Alltag aussehen würde, wenn sie zur Tagesmutter gehen würde. Es wäre in dem Falle so, dass die Kleine von 7:30 bis 14 Uhr (wegen dem Mittagsschlaf) bei der Tagesmutter wäre, während ich auf der Arbeit bin. Das gemeinsame Mittagessen (mein Mann kommt Mittags heim) würde wegfallen – finde ich sehr schade, denn so sieht sie ihren Papa nur noch abends für wenige Stunden und sie war immer so begeistert, wenn der Papa Mittags wiederkam.Bis 19 Uhr, der Zeitpunkt zu dem sie zu Bett gehen müsste, wären nur noch 5 Stunden gemeinsame Zeit. Das hört sich erstmal viel an, wenn man aber Haushaltsarbeit, Essenszubereitung und sonstige Verpflichtungen und Termine abzieht bleibt doch nur wenig „Quality Time“ übrig…

Ich habe mir dann die Frage gestellt, ob es sich finanziell überhaupt lohnt diesen ganzen Aufwand zu betreiben und dafür so viel Lebensqualität zu verlieren. Von den Einnahmen des Teilzeitjobs würde durch die Fahrt und die Tagesmutter ein Großteil wegfallen. Auch wenn man eine Erstattung der KiTa Beiträge hineinrechnet und annimmt, dass einige Fahrten durch das Home Office wegfallen würden überwiegen die Nachteile.

Ich hatte vor Corona einige Einnahmen durch Pferdetraining und Coaching, die dann leider weggefallen sind und schon ein Loch in der Kasse hinterlassen haben. Für mich sind das also Einnahmen, die nicht planbar sind. Ich habe dann begonnen ein Onlinecoaching Programm für Horsemanship anzubieten, das muss sich allerdings erst noch etablieren. Also ebenfalls nicht planbar.

Dann bin ich auf die Suche nach einem zuverlässigen, planbaren Nebenjob gegangen, den ich in der Zeit, in der mein Mann zu Hause ist ausführen kann. Leider ist die Auswahl da sehr beschränkt, um nicht zu sagen, nicht vorhanden! Die typischen Nebenjobs wie Pizza fahren, Kellnern, Einzelhandel sind so überlaufen, niedrig bezahlt und erfordern teils eine Flexibilität, die ich nicht bieten kann. Somit machte auch der Gedanke für mich keinen Sinn. Die Stunden, die ich da investieren müsste für ein niedriges und ebenfalls unsicheres Einkommen sind einfach zu hoch.

Es gibt eine Alternative: Es gibt Firmen, die die Vermarktung ihrer Produkte nicht selbst übernehmen, sondern die Marketingkosten an ihren Kunden weitergeben. Die Kunden haben so die Möglichkeit ihre eigenen Produkte zu refinanzieren. Also im Prinzip die Produkte kostenlos zu nutzen. Die Einnahmemöglichkeiten sind bei diesen Firmen aber nicht begrenzt, so dass es durchaus möglich ist – bei entsprechendem Einsatz – sich ein zweites Standbein aufzubauen.

Ich hatte in der Vergangenheit schon einmal Berührung mit einem solchen Modell und diversen Produkten, die auf die Art und Weise beworben werden. Und ich fand es damals völlig daneben!

Da beginnt die beste Freundin mit dem Vertrieb (weil das ist es ja!) von Tupper oder Kosmetik und es gibt kein anderes Thema mehr, ständig wird man auf irgendwelche Parties eingeladen und zugeschmissen mit irgendwelchen Angeboten und wenn man nicht mit dabei ist, dann war man die längste Zeit die beste Freundin. Abgesehen davon, dass man mit solchen Leuten eh nix zu tun haben will! Es ist einfach unangenehm ständig belästigt zu werden. Also bricht man selbst den Kontakt ab.

Was ich allerdings zugeben muss, die Produkte, die ich damals ausprobiert hatte waren (fast) immer hochwertig, wirksam, zuverlässig und einfach in der Anwendung. Sie waren ihren Preis tatsächlich wert, denn im Gegensatz zu den „Billigangeboten“ aus Drogerien, aus dem Netz oder dem Supermarkt hatte man die versprochene Wirkung und bekam so viel für sein Geld. Dieses Geschäftsmodell schwirrte mir schon eine Weile im Kopf herum, aber die Nachteile überwogen einfach. Ja, bis ich dann von Firmen erfahren habe, die das gleiche Geschäftsmodell verfolgen – nur anders!

Was genau ich gefunden habe erfahrt ihr in den folgenden Beiträgen 🙂

Danny


Stolze Mama einer kleinen Tochter, Pferdeverrückt, Unternehmenslustig, Kreativ, Chaotisch, aber auch Gesundheitsbewußt, Sportlich, Bullet Journal Fan und Lerne sehr gerne :)

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